IBM präsentiert Concert Secure Coder: Sicherheit beim Programmieren
IBM hat mit Concert Secure Coder eine neue Lösung vorgestellt, die Entwicklern helfen soll, von Beginn an sichereren Code zu schreiben. Die Software verspricht, Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Kürzlich hat IBM die Einführung von Concert Secure Coder angekündigt, einer Software, die darauf abzielt, Sicherheitsaspekte bereits in der Entwicklungsphase zu integrieren. Angesichts der zunehmenden Cyberbedrohungen und der ständigen Berichterstattung über Datenlecks und Sicherheitsvorfälle scheint dieser Schritt mehr als zeitgemäß. Es ist fast so, als ob IBM endlich erkannt hat, dass Programmierer nicht nur in der Lage sein sollten, funktionierenden Code zu schreiben, sondern auch sicherzustellen, dass dieser nicht gleich das Tor zu einem digitalen Schießstand öffnet.
Die Idee, Sicherheit in den Entwicklungsprozess zu integrieren, kommt nicht von ungefähr. In einer Zeit, in der nahezu jede Unternehmensinformation anfällig für Angriffe ist, wird proaktive Sicherheit zu einem unerlässlichen Bestandteil der Softwareentwicklung. Das klingt fast so, als ob man sich beim Autofahren auch um die Bremsen kümmern sollte, bevor man ansetzt, das Gaspedal durchzudrücken. Das Konzept ist klar: Je früher die Sicherheit berücksichtigt wird, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass man während der Nutzung in ein böses Erwachen gerät.
Concert Secure Coder bietet Entwicklern die Möglichkeit, Sicherheitslücken in ihrem Code zu identifizieren, bevor dieser überhaupt live geht. Das soll helfen, die typischen Nachbesserungen und die damit verbundenen Kosten und Zeitverluste zu minimieren. Hier wird also nicht einfach Sicherheit nachträglich draufgepappt, sondern sie wird von Anfang an als Grundpfeiler des Entwicklungsprozesses betrachtet, fast so, als ob man einen guten Keller braucht, bevor man ein Haus baut. Es ist fast ein bisschen zu schön, um wahr zu sein.
Interessant ist auch, dass diese Software nicht nur auf spezifische Programmiersprachen beschränkt ist, sondern eine Vielzahl von Technologien unterstützt. Das zeigt, dass IBM versucht, sich in einem oftmals fragmentierten Markt zu positionieren, in dem Entwickler oft zwischen verschiedenen Tools jonglieren müssen. Die Integration von Sicherheitsfunktionen in eine einheitliche Plattform könnte also ein echter Gewinn sein – vorausgesetzt, die Benutzerfreundlichkeit bleibt auf der Strecke. Wenn man über Sicherheit redet, ist es leicht, von der Fülle an Funktionen überwältigt zu werden.
Was mir an der Ankündigung ebenfalls auffällt, ist die unterbewusste Botschaft, die sie sendet: Entwickler sollten nicht mehr auf Sicherheit mit einer Art nachträglichem Bedauern reagieren, sondern proaktiv handeln. Das ist fast so, als ob man den Kofferraum bei einem Roadtrip nicht erst nach einem Panne einsieht. IBM könnte hier also nicht nur ein Produkt, sondern auch eine Denkweise verkaufen. Und genau das könnte langfristig Veränderungen bewirken.
Natürlich bleibt die Frage, ob Unternehmen diese Tools tatsächlich in ihren Entwicklungsprozessen implementieren werden. Nur weil eine Software existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie auch genutzt wird. Der Widerstand gegen Veränderungen in etablierten Unternehmen ist bekannt. Aber vielleicht ist IBM mit dieser Lösung einen Schritt voraus, indem sie die Tools nicht nur bereitstellt, sondern auch an die Integration in bestehende Abläufe denkt.
Die Ankündigung von Concert Secure Coder ist ein Schritt in die richtige Richtung, der jedoch nur dann wirklich wertvoll ist, wenn er von den Entwicklern auch tatsächlich angenommen wird. Denn, wie wir wissen, nützt die beste Software nichts, wenn sie in der Schublade verstaubt. Und so bleibt zu hoffen, dass IBM nicht nur die Sicherheit des Codes, sondern auch den Ansturm der Entwickler mit dieser neuen Lösung sicherstellt.